Auch der HSV gehört diese Saision neben dem FC Schalke 04 und dem FC Bayern München zu den Lachnummern der Liga. Was in diesen Monaten dort abläuft, ist eines so grossen Vereins eigentlich nicht würdig.

Es ging ja schon gut los, als der ehemalige Präsident Jürgen Hunke in den Aufsichtsrat gewählt wurde, der auch noch androhte, gegen Vorstand Bernd Hoffmann vorzugehen. Damals konnte man als Fan eines anderen Vereins  schon mit einem gewissen Lächeln in aller Ruhe abwarten, was da noch so alles passieren wird. Es dauerte auch nicht lange, da wurde dann Sportdirektor Bastian Reinhardt abgesägt und ihm mit Frank Arnesen ab der kommenden Saison ein neuer Sportchef vor die Nase gesetzt. Das ist aber noch nocht alles. Nachdem Arnesen verpflichtet wurde, musste man wieder zum Tagesgeschäft übergehen und weiter am Stuhl von Bernd Hoffmann sägen. Dieses gelang dann auch in relativ kurzer Zeit. Hoffmanns auslaufender Vertrag wird nicht verlängert. Darauf waren wohl einige sogenannte Fans so enttäuscht, das kurzer Hand erst einmal Morddrohungen gegen Marek Erhardt und seiner Familie ausgesprochen wurden. Bis dahin wunderte es mich, dass Trainer Armin Veh überhaupt nicht in den Schlagzeilen war. Auch das dauerte aber nicht lange. Armin Veh kündigte seinen Vertrag vorzeitig zum Saisonende.

Somit war die Lachnummer perfekt! War sie es wirklich? Nein, es fehlte noch eine Pressekonferenz von Armin Veh vor dem Spiel gegen den FC Bayern. Mehr Zynismus geht nicht! Hier Ausschnitte der Konferenz Pressekonferenz bereitgestellt von www.kicker.de . Nun ist die Lachnummer perfekt!

Westerwelle eine Lachnummer?

Der Auftritt von Guido Westerwelle in der N24-Talkshow „Was erlauben Strunz?!“ glich dem einer Lachnummer. Sein Gejammere über die Angriffe der Union gegen die FDP war ja anfangs noch recht amüsant, aber als er sich ständig wiederholte wurde es peinlich. Hat ein sogenannter Spitzenpolitiker nichts aussagekräftiges zu sagen? Soll ein Politiker in die Verantwortung gehen, der nur jammern oder alte Kamellen aufwärmen kann? Man sah ihm die Angst deutlich an, dass nach der Wahl wieder eine Koalition entsteht, an der die FDP nicht beteiligt ist. Wenn ich über die Fragen der Zuschauer nachdenke, wie z.B.

  • Herr Westerwelle, wann heiraten Sie?
  • Herr Westerwelle, nehmen Sie Ihren Freund mit auf Reisen?

dann komme ich zu dem Entschluss, dass selbst die Bevölkerung der FDP doch nicht allzuviel zutraut. Selbst die Bild titelt heute mit diesen Fragen, als ob es in Deutschland keine anderen Probleme gibt. Momentan sehen die Umfragewerte für die FDP ganz gut aus, allerdings tummeln sich ca 30% unentschlossene Wähler herum. Wenn davon nur 10% ihre Stimme den linken Parteien geben, sieht es für die FDP wieder ganz dunkel aus.