In der Vergangenen Nacht (MEZ), ca. 20:30 Uhr Ortszeit wurde der Leichnam, des King of Pop endlich beigesetzt. Im “Forest Lawn Memorial Park” in Glendale, nördlich von Los Angeles fand Michael Jackson seine letzte Ruhe. Dort wurden auch große Hollywood-Stars wie Humphrey Bogart, Nat King Cole, Jean Harlow, Clark Gable und Walt Disney bestattet. Neben dem Jackson-Clan nahmen diesmal ca. 150 Gäste an der Zeremonie teil, u.a. Elizabeth Taylor. Dem Rummel bei der Trauerfeier im Staples Center war sie damals ferngeblieben.

Seine Ruhe hat Michael Jackson jetzt gefunden, aber ruhig wird es um ihn nie werden.

Nun ist es amtlich: Das Gericht wertet den Tod des King of Pop als Tötungsdelikt. Damit werden endlich die vielen Spekulationen um die Todesursache beendet. Es stellen sich aber nach wie vor Fragen, wie z.B.

  • Warum gab Dr. Conrad Murray lediglich zu, Michael Jackson das Beruhigungsmittel Lorazepam und nicht Propofol gegeben zu haben?
  • Murray führte zwischen 11:18 und 12.05 Uhr drei Telefongespräche, die insgesamt 47 Minuten dauern. Da war Jakko wahrscheinlich schon tot. Um 12.21 Uhr ging der Notruf ein. Mit wem telefonierte Murray?
  • Warum weigerte sich Murray den Totenschein zu unterschreiben?
  • Steckt hinter dem Tod von Michael Jackson noch etwas ganz anderes?
  • War Murray nur Handlanger? Für Geld tat er alles!

War es wirklich Totschlag oder doch Mord? Es bleibt also noch genügend Raum für weitere Spekulationen …

Ist das nun Ironie? Am 29. August, an seinem Geburtstag, soll Michael Jackson laut seinem Vater Joe beigesetzt werden.

Die „New York Daily News“ berichtet unter Berufung auf Joe Jackson, dass sich die Familie auf dieses Datum für die Beisetzung geeinigt habe. An diesem Tag wäre der „King of Pop“ 51 Jahre geworden. Michael Jacksons Leichnam wird lt. US-Medien auf dem Forest Lawn Friedhof in einem Tiefkühlraum aufbewahrt.

Michael Jackson und der Leibarzt

Bei den Ermittlungen zum Tod des King of Pop, steht der Leibarzt Dr. Conrad Murray immer mehr im Mittelpunkt. Nun berichtet der Internetdienst Tmz.com, Michael Jackson wäre im Bett des Arztes gestorben. Der Arzt solle Michael Jackson dort die tödliche Dosis des Narkosemittels gespritzt haben, um zu verhindern, dass Familienangehörige oder Personal plötzlich ins Zimmer kommen. Woher Tmz.com dies Informationen hat, bleibt vorerst unklar. Fakt aber ist, dass die ganze Geschichte immer dubioser wird.

Was steckt hinter dem Ganzen?

Wie CNN berichtet, durchsuchten mehr als 20 Beamte der Drogenbehörde und der Polizei die Praxis des Mediziners Conrad Murray im texanischen Houston. Damit gerät der Leibarzt des “King of Pop” immer mehr ins Visier der Behörden. Murrays Anwalt teilte mit, die Beamten suchten Beweise für eine fahrlässige Tötung. Da der Leibarzt angeblich nicht die genaue Adresse wusste, setzte er den Notruf erst später ab.

Sollte CNN damit Recht haben, so wäre dieses Verhalten mehr als fragwürdig. Jeder Mitarbeiter vom Notrufdienst 911 hätte gewusst, wo sich Michael Jacksons Anwesen befindet.

Die Gerüchte um den “King of Pop” nehmen nicht ab.

Auf verschiedenen Internetseiten wird z.B. berichtet, Michael Jackson wäre noch am Leben. Diese Berichte beziehen sich auf folgende Vorkommnisse:

  1. Das lange Telefonat nach dem angeblichen Kollaps mit dem Notrufdienst 911
  2. Das Verhalten der Sanitäter, die Michael Jackson ohne Eile abtransportierten
  3. Kein Einsatz von Blaulicht und Sirene

Andere Seiten berichten, der King of Pop wäre bereits 1984 gestorben und seitdem von einem Double vertreten worden. www.michaeljacksonhoaxdeath.com widerum berichtet, am 25.Juni sei zwar jemand gestorben, aber nicht der echte Jacko. Ebenso hätten sie Beweise, dass bei der Ankündigung in London zu seinem Comeback, nicht Michael Jackson, sondern ein Double vor die Presse trat. Erkennen sei dies eindeutig an den Händen. Michael Jackson hätte lange schmale Finger, das Double allerdings kurze dicke Finger.

Der Beweis lt. http://www.michaeljacksonhoaxdeath.com

Der Beweis lt. http://www.michaeljacksonhoaxdeath.com

Ich bin der Meinung: Lasst den King of Pop in Frieden ruhen. Der Familie erweist man mit den vielen Gerüchten auch keinen Gefallen.

Für die Trauerfeier am kommenden Dienstag um 19.00 Uhr MEZ, 10.00 Uhr Ortszeit werden 17.500 Karten freigegeben. 11.000 wurden davon per Internet verlost. Es soll sich dabei um kostenlose Tickets handeln. Ich glaube zwar immer noch, dass die Familie vom King of Pop aus dieser Veranstaltung Kapital schlagen will, aber vielleicht irre ich mich ja auch …

Los Angeles aber hat wohl Angst vor dem Ansturm am Dienstag. Es werden mehrere 10.000 Fans in L.A. erwartet. Den Berichten zufolge soll die Gedenkfeier ein noch nie dagewesenes Event werden …

Herzspezialist Dr. Conrad Murray (51), Jackos Leibarzt, sah Michael Jackson sterben. Er versuchte vergeblich, ihn wieder zu beleben. Er soll dem Star ein starkes Schmerzmittel gespritzt haben – eine Stunde, bevor der „King of Pop“ starb. Er wurde nun mehrere Stunden von der Polizei verhört und geht nun an die Öffentlichkeit. Murray weist jede Schuld am Tod des „King of Pop“ von sich!

Er sei am Todestag  rein zufällig in Jacksons Zimmer gekommen, Jackson habe auf dem Bett gelegen und nicht mehr geatmet, erklärte sein Anwalt Edward Chernoff. Michael Jackson soll da noch gelebt, sein Herz noch geschlagen haben. Der Anwalt weiter: „Er fühlte den Puls. Es gab einen schwachen Puls in seiner Oberschenkel-Arterie. Er hat sofort mit der Herzdruckmassage angefangen.“

Murray, der mit Jacko befreundet gewesen sein soll, bestreitet, dem Star kurz vor seinem Tod das Schmerzmittel Demerol gespritzt zu haben. Das sei „absolut falsch“, so der Anwalt. „Dr. Murray hat Demerol nie verschrieben, nie verabreicht und auch nie gesehen, dass Michael Jackson Demerol nimmt.“

Jackos Familie zweifelt an den Aussagen des Arztes. „Ich glaube, dass irgendwo ein Verbrechen begangen worden ist“, sagte Vater Joe Jackson einem TV-Sender. „Er hat allen gewunken und allen Fans am Tor gesagt, dass er sie liebt. Wenige Minuten, nachdem er da draußen war, war Michael tot.“

Michael Jackson ist tot

Die Nachricht vom Tod des King of Pop, Michael Jackson, war schockierend. Ich sass morgens beim Frühstück und hörte die Nachricht im Radio. Da meine Kinder aber in einem Alter sind, wo man nicht einfach sagen kann – “seid mal kurz ruhig” – habe ich leider nicht alles mitbekommen. Also kurz den Fernseher einschalten und die Nachricht im Videotext lesen. Danach noch schnell ins Web und alles an Infos saugen, was es gibt. Es war, wie schon gesagt schockierend. Mal sehen, was es heute noch so an Info’s gibt.