Schweinegrippe – Angst übertrieben?
Geschrieben von KarstenAug 16
Unser Sohn ist nun seit 10 Tagen im Kindergarten und hat daher Kontakt zu vielen anderen Kindern. Gestern klagte er kurzzeitig über Halsschmerzen. Eine Stunde später war allerdings wieder alles in Ordung. Nach seinem Mittagsschlaf war er ein wenig gerädert und hatte noch nicht einmal Lust in seinem Sandkasten zu spielen. Auch unser Swimming-Pool konnte ihn nicht überzeugen. So beschlossen wir, mit unseren Kindern eine Radtour zu machen. Als wir wieder zurück waren klagte er plötzlich über Übelkeit. Später musste er dann mehrmals (3x) erbrechen. Schon brach bei uns die Panik aus, unser Sohn könnte die Schweinegrippe haben. Die Symtome sind ja ähnlich einer normalen Grippe: Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Husten. Manche Patienten leiden zudem unter Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit. Wir liessen unseren Sohn dann vorsichtshalber in unserem Bett mit schlafen, konnten aber selbst kaum ein Auge zu machen. Wir dachten auch daran evtl. einen Arzt anzurufen, wollten dann aber erst einmal abwarten, wie sich der Zustand weiter entwickelt. Heute morgen scheint wieder alles in Ordnung zu sein. Er hat Hunger, spielt mit seinem Bruder und zeigt auch sonst keinerlei Anzeichen von einer Krankheit.
Vielleicht ist es ja nur Panik, aber bei den vielen negativen Berichten denkt man immer gleich an das Schlimmste. Früher hätte man das von vorn herein als eine Magenverstimmung angesehen, aber heute …
Ich habe heute morgen ein wenig gegoogelt. Für alle die dieses Thema auch interessiert, hier kann man sich aktuell über Schweinegrippe informieren:
Aktuelle Informationen bietet das Robert Koch Institut im Internet unter rki.de und unter der Telefonnummer 030-1875 44 161 (montags bis donnerstags von 08.00 bis 18.00 Uhr).
Das Bundesgesundheitsministerium hat unter 0800/4400550 eine kostenlose Hotline geschaltet.
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